Trockenes Schröpfen in Zug

Unter der Bezeichnung „trockenes Schröpfen“ versteht man ein Verfahren aus der Naturheilkunde. Dabei wird auf der Haut ein Vakuum erzeugt. Aufgrund der Anwendung von Schröpfgläsern wird dann das hier bearbeitete Gewebe verstärkt durchblutet. Bei dem trockenen Schröpfen handelt es sich um eine bestimmte Form des Schröpfen. Es wird von unblutigem Schröpfen gesprochen.

Dabei kann der hier erforderliche Unterdruck durch die Schröpfgläser mit einer Saugvorrichtung oder durch den Einsatz von Feuer erzeugt werden. Der Schwerpunkt, wo trockenes Schröpfen angewandt wird, sind häufig beispielsweise die Reflexzonen des Rückens. Durch diese Vorgehensweise kann an diesen Stellen ein Bluterguss entstehen, welcher nach kurzer Zeit meistens wieder verschwindet.

 

Seit mehr als 5.000 Jahren bekannt!

Schröpfen ist ein sehr altes und historisches Heilverfahren. Bereits vor 5300 Jahre wurden die ersten Behandlungen nach dem Schröpfprinzip in Mesopotamien durchgeführt. Ebenso war es bei den alten Griechen Bestandteil des ärztlichen Fachwissens. Auch ist Schröpfen ein wichtiger Teil der Traditionellen Europäischen Medizin und auch seit Jahrhunderten in Europa bekannt.

 

Hilfe für Rücken, Arme, Beines und vieles anderes mehr.

Schröpfen wird zur Therapie von sehr unterschiedlichen Problemen eingesetzt. Dabei werden beim Schröpfen und auch beim trockenen Schröpfen am häufigsten Rücken, Arme, sowie Beine behandelt. Hierbei wird der Schröpfvorgang hauptsächlich gegen Verspannungen, Schmerzen, bei  akuten, sowie chronischen Erkrankungen eingesetzt.

Beispielsweise um Muskelverspannungen, Karpaltunnelsyndrom, Kniegelenkarthrose, Tennisellenbogen, Hexenschuss, Nervenschmerzen, Bluthochdruck, Verdauungsstörungen, Schulter-Arm-Syndrom,Wechseljahrbeschwerden, u.v.m.

 

Wohltuend für den Patienten und weitere Vorteile.

Die Anwendung der trockenen Schröpfung sollte unter Aufsicht eines Naturheilpraktikers erfolgen. Dabei muss der Naturheilpraktiker zunächst feststellen, wo es Muskelverhärtungen oder weitere auffällige Anzeichen gibt. Hierbei fährt der Heilpraktiker langsam der betroffenen Stelle entlang. Dann werden bei dem trockenen Schröpfen die gläsernen Glocken direkt auf die vom Naturheilpraktiker festgestellten Punkte auf der Haut angebracht. Die Luft im Schröpfglas muss erwärmt werden, damit hier ein Unterdruck entsteht. Wenn dann die in den Gläsern befindliche Luft auf der Haut wieder abkühlt, erfolgt durch den Unterdruck der Vorgang, dass die Haut angezogen und dadurch die Durchblutung angeregt wird. Heutzutage werden von Therapeuten auch Absaugvorrichtungen, wie z. B. Gummibälle, mit Erfolg verwendet.

Die so bei den Patienten erfolgte Behandlung wird von deren Seite aus als wohltuend empfunden. Durch das Lösen u. a. der Muskelverspannungen entsteht bei Schmerzen, Stress oder Müdigkeit oft ein Erleichterungseffekt. Ebenso kann dann auch diese Vorgehensweise bei Husten, bei Menstruationsbeschwerden u.v.m helfen.

Auf der Haut können dann kreisrunde blutergussartige Flecken übrig bleiben, die sich vollumfänglich wieder zurückbilden. 

Das Schröpfen ist ein anerkanntes Verfahren im Bereich der Naturheilkunde und dadurch werden verschiedene Leiden damit therapiert. Wie z. B.:

  • Psychosomatische Störungen,

  • Schmerzen allgemein

  • Gelenkschmerzen

  • Rückenschmerzen

  • Arthritis

  • Arthrose

  • Rheuma

  • Nervenschmerzen

  • Entzündungen

  • Fibromyalgie

  • Durchblutungsstörungen

  • Menstruationsstörungen

  • Prostatabeschwerden

  • Muskelverspannungen

  • Tinnitus

  • Burnout

  • Stresserkrankungen

  • Depression

  • Kopfschmerzen

  • Migräne

  • U.v.m.